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    Jung liebt Alt: Wenn Jahrzehnte zwischen Partnern liegen

    Prominente,
    die mit wesentlich jüngeren Partnerinnen "verbandelt" sind oder waren:

  • Rudi Carrell (66) und die 36 Jahre jüngere Simone
  • Schlagerkomponist Ralph Siegel und seine Ex-Freundin Claudia Muschiol (32)
  • Pop-Multi Dieter Bohlen (47) und Estefania (21) statt Naddel (36)
  • Michael Douglas (56) und Catherine Zeta-Jones (31)
  • TV-Star Sky Dumont (53) und Mirja (24)
  • Auch ein "Fall", der durch die Presse ging: Die Plauenerin Wally Schiller, inzwischen verstorben, heiratete 1993 88-jährig, den 60 Jahre jüngeren Lothar Schiller.

    Was ist das besondere an einer solchen Beziehung?

    Fühlt sich ein Mann nur so alt wie die Frau ist, die er hat? Oder ist ein Mann so alt, wie die Frau, die er sich leisten kann? Ist es die Optik einer jungen Frau und bei den älteren Männern das Geld, das sie so attraktiv macht?

    Ab einem gewissen Alter braucht ein Mann Sauerstoff, frisches Blut, und das kann nur eine Frau geben, die nicht älter als 28 ist, hat Alain Delon einmal gesagt.

    Johannes Heesters nennt seine über 40 Jahre jüngere Simone seine "Gesundheitspille". Und sie findet: "Er ist so viel klüger als die Jungen. ... Und so viel sensibler, er muss sich nicht mehr beweisen, dass er der Größte ist. ... Außerdem haben die älteren Herren eine viel weichere Haut." Heesters macht eventuellen Kritikern an der Beziehung eindeutig klar: "Ich liebe Simone und sie liebt mich - so einfach ist das."

    Verhaltensforscher
    haben festgestellt, dass weibliche Wesen bei ihrer Partnerwahl auffällig oft nach Ansehen und Reichtum Ausschau halten.

    Vielleicht hat es aber historische Gründe? Im Mittelalter mit dem strengen Stände- und Zunftwesen mussten junge Gesellen ihren Meister nach Erlaubnis fragen, wenn sie heiraten wollten: Diese erhielten sie in der Regel nur, wenn sie nachwiesen, dass sie für die Frau auch sorgen konnten. Die Erwählte sollte dagegen bei ihrer Trauung jung sein, um möglichst viele Kinder zu bekommen. Kinder sicherten das Erbe und die Pflege der Alten.

    Georg Felser, Psychologe an der Universität Trier:
    "Frauen wählen Partner, die ihnen überlegen sind. Meist muss das vermeintlich stärkere Geschlecht auch beruflich erfolgreicher sein. Frauen sind gewöhnt, sich nach einem älteren 'Gegenstück' umzuschauen - auch im 'Normalfall' sind die Frauen etwa zwei Jahre jünger. Weiterhin gilt der gesellschaftliche Vorteil: Denn Männer werden unter 'Artgenossen' an der Attraktivität ihrer Partnerinnen genessen."

    Ina Grau, Sozialpsychologin von der Universität Bielefeld:
    "Ein Mann hat nun mal den Instinkt zur Fortpflanzung. Er sucht sich eine Partnerin, die ihm noch Kinder gebären kann. Und im Alter haben die Männer Zeit und Geld genug, um Kinder groß zu ziehen."

    Quelle: Quer, Bayerischer Rundfunk, (c) 19.4.2001, Originalversion