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    Lexikon der Partnerschaft: Alter

    Bei den herkömmlichen Regeln der Partnerwahl wird der Mann als Ernährer, Haupt, Führer und Beschüzter gesehen. Nach diesen Vorstellungen soll er auch älter und reifer als die Frau sein.

    Betrachtet man dagegen die tatsächliche Verteilung von unverheirateten Männern und Frauen, so scheint es vernüftig, daß immer mehr junge Männer auch eine Beziehung zu wesentlich älteren Frauen eingehen.

    Nach Prof. Jürgens (Universität Kiel) steigt der Anteil jüngerer Männer, die eine ältere Frau heiraten, mit dem Alter der Frau bis zum 35. Lebensjahr. Dieser Befund wird auch bestätigt duch die Wunschvorstellungen von Frauen bezüglich der Altersdifferenz zu Ihrem Partner.

    WUNSCHVORSTELLUNGEN ZUM HEIRATSALTER
    Prozentzahl der Frauen, die sich einen 10 und mehr Jahre älteren Partner wünschen:

  • bis 26 Jahre: 49 %
  • bis 35 Jahre: 32 %
  • ab 35 Jahre: 18 %
  • Daß die früher gängigen Wertvorstellungen über die Altersdifferenz bei Partnerbeziehungen allmählich zerfallen, aber nicht ganz aus der Welt geräumt sind, macht ein Beispiel klar:

    Heiratet eine 60jährige Schauspielerin einen 25jährigen Drehbuchautor, so wird das eher akzeptiert als eine Beziehung zwischen einer 60jährigen Milchfrau von nebenan mit einem halb so alten Bauarbeiter. Umgekehrt, wenn ein 60jähriger Bauarbeiter eine 30jährige Milchfrau heiratet, findet das jeder in Ordnung.

    Auch die Einstellung zur Sexualität ist ein wichtiger Faktor in jeder Paarbeziehung. Das Institut für Sexualforschung in Hamburg verglich vier verschieden Altersgruppen (Männer und Frauen) bezüglich ihrer Einstellung zu 13 Bereichen der Sexualität. Das Ergebnis zeigte, daß die Einstellungen weitgehend altersunabhängig waren. Dieser Befund spricht dafür, daß die Altersdifferenz in einer Partnerschaft sich nicht negativ auf die sexuelle Harmonie auswirken muß. Einstellungen zur Sexualität werden frühzeitig geprägt (in der Entwicklung) und verändern sich im späteren Leben kaum.

    Unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse im Alter bei Mann und Frau sollten nicht unterdrückt, sondern nach Möglichkeit mit dem Partner offen besprochen werden.

    Quelle: Lilith, (c) 2000-2006, von Manfred Saniter, Originalversion