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    Und es war Sommer

    Es war ein schöner Tag, der letzte im August.
    Die Sonne brannte so, als hätte sie's gewusst.
    Die Luft war flirrend heiß und um allein zu sein,
    sagte ich den ander'n: Ich hab' heut keine Zeit

    Dann traf ich sie und sah in ihre Augen.
    Und irgendwie hatt' ich das Gefühl,
    als winkte sie mir zu und schien zu sagen:
    Komm setz dich zu mir

    Ich war 16 und sie 31.
    Und über Liebe wusste ich nicht viel.
    Sie wusste alles und sie ließ mich spüren:
    Ich war kein Kind mehr.

    Und es war Sommer.

    Sie gab sich so, als sei ich überhaupt nicht da.
    Und um die Schultern, trug sie nur ihr langes Haar.
    Ich war verlegen und wusste nicht wohin
    mit meinem Blick, der wie gefesselt an ihr hing.

    Ich kann verstehen, hörte ich sie sagen,
    nur weil du jung bist, tust du nicht, was du fühlst.
    Doch bleibt bei mir, bis die Sonne rot wird.
    Dann wirst du sehen.

    Wir gingen beide hinunter an den Strand.
    Und der Junge nahm schüchtern ihre Hand.
    Doch als ein Mann sah ich die Sonne aufgeh'n.
    Und es war Sommer und es war Sommer.

    Und es war Sommer.
    Das erste Mal im Leben.
    Und es war Sommer.
    Das allererste Mal.
    Doch als ein Mann sah ich die Sonne aufgeh'n.
    Und es war Sommer.

    Quelle: Peter Maffay, Songtext, 1976, Originalversion