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    Montag,
    23. Februar 2004

    Korrigierte Unterhaltsberechnung und ein Angebot an die Ex

    Die bisherige Unterhaltsberechnung meiner Frau sah folgendermaßen aus:

    Netto-Einkommen

    1800 €

    Kindesunterhalt 2 x 344 Euro

    688 €

    Trennungsunterhalt: 3/7 des Netto-Einkommens

    770 €

    ./. Wohnvorteil

    ./. 660 €

    insgesamt zu zahlen:

    858 €

    Diese Berechnung war jedoch falsch, und zwar deutlich zu meinen Ungunsten. Angesichts der finanziellen Schwierigkeiten, in denen Audrey und ich stecken, aber auch der schlechten finanziellen Situation meiner Frau und der Tatsache, dass es sehr schwer wird, das Haus zu halten, habe ich meiner Frau folgenden Brief geschrieben:

    Hallo I*****,

    wie Du weißt, bin ich Deinen Unterhaltsforderungen bis jetzt anstandslos nachgekommen. Mittlerweile bin ich dadurch allerdings in ziemlich arge finanzielle Schwierigkeiten geraten und mache mir Sorgen, dass ich bald nicht mehr in der Lage bin, die Raten für unser Haus zu zahlen. Ich will aber vermeiden, dass wir dadurch das Haus verlieren. Ich bin mir sicher, das ist auch in Deinem Sinne und im Sinne der Kinder. Wir sollten also nach einer geeigneten Lösung suchen.

    Zuerst einmal zu Deinen Unterhaltsansprüchen. Ich habe mich dazu etwas kundig gemacht. Deine vorgelegte Unterhaltsberechnung war falsch. Hier die korrigierte Berechnung Deines Unterhaltsanspruchs:

    Netto-Einkommen

    1800 €

    ./.

    Kindesunterhalt:
    2 x (344 Euro - 37 Euro Anrechnung des Kindergeldes)

    614 €

    =

    Netto-Einkommen ohne Kindesunterhalt

    1186 €

    ./.

    5 % berufsbedingte Aufwendungen

    59 €

    =

    verfügbares Netto-Einkommen

    1127 €

    ./.

    Trennungsunterhalt:
    3/7 des verf. Netto-Einkommens = 483 €
    => Rest von 644 € liegt unterhalb des Selbstbehalts von 840 €

    => TU = verf. Netto-Einkommen – SB

    287 €

    Der Trennungsunterhalt liegt also unter Deinem Mietvorteil und ist dadurch abgegolten. Das heißt, rein rechtlich müsste ich nur die 614 € Kindesunterhalt an Dich bezahlen.

    Damit sehen unsere Finanzen wie folgt aus:

    Heinz

    I.

    Netto-Einkommen

    1800 €

    Kindergeld

    308 €

    ./. Kindesunterhalt

    ./. 614 €

    Kindesunterhalt

    614 €

    ./. Zinsen/Tilgung Haus

    ./. 650 €

    ./. Zinsen/Tilgung Haus

    ./. 650 €

    Rest

    536 €

    Rest

    272 €

    Von meinem Rest habe ich noch die Wohnungsmiete zu bezahlen. Danach habe ich kaum noch genug zum Leben. Aber trotzdem sehe ich natürlich, dass die Situation bei Euch wesentlich dramatischer ist.

    Daher hier mein Angebot an Dich:

    Ich zahle weiterhin wie bisher 858 € an Dich, also 244 € mehr als Dir eigentlich zustehen. Dafür suchst Du Dir innerhalb des nächsten Vierteljahres einen Job. Bei der Bank sollten wir versuchen, irgendwie umzuschulden, so dass die monatliche Belastung urch das Haus geringer wird. Audrey wird von ihren Eltern Unterstützung einfordern, so dass wir die nächsten Monate überbrücken können.

    Ich denke, das ist die einzige Chance, die wir haben, das Haus irgendwie zu halten. Was hältst Du davon? Ich hoffe, wir können uns uns in diesem Sinne verständigen und Du siehst, dass Ihr mir nicht gleichgültig seid.

    ...