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    Montag,
    12. April 2004

    Ostern wider alle Absprachen: Ex-Frau verreist - Tochter bei uns

    Das Osterwochenende war für uns sehr schön. Wir waren zu dritt. Heinz' Kleine ist ja immer noch bei uns. Es war wirklich lustig. Wir hatten sogar Eier für sie versteckt, auch wenn sie ja eigentlich schon viel zu alt für so etwas ist. Aber trotzdem hatte sie ihren Spaß daran. Wie das jetzt mit ihr weitergeht, wissen wir noch nicht genau.

    Eigentlich hatten wir ja gedacht, sie wäre über Ostern mal wieder bei ihrer Mutter und würde sich danach dann entscheiden, wo sie in Zukunft wohnen will. So hatte Heinz das zumindest vorletzten Freitag mit seiner Noch-Frau ausgemacht. Aber daraus ist nichts geworden. N., ihr Freund, rief am Freitagabend bei uns an, um zu sagen, dass die beiden von Karsamstag bis Ostermontag auf Kurzurlaub sind. Keine Angabe, wohin. Keine Erklärung, warum er und nicht I. anruft. Er wollte sie auch nicht ans Telefon holen, allenfalls wohl, wenn die Kleine sie sprechen wollte. Aber die war noch nicht zu Hause. Jedenfalls sollten wir weiter auf die Kleine aufpassen. Der Junge würde allein zu Hause bleiben. Sie würden sich dann nächste Woche melden, um zu besprechen, wie es mit der Tochter weiterginge.

    Ich finde es ja schon unverschämt, uns einfach so vor vollendete Tatsachen zu stellen und zu bestimmen, dass wir uns entgegen der vorherigen Absprache um die Tochter kümmern sollten. Aber na gut, Heinz hatte letzte Woche angeboten, dass sie Ostern gern bei uns bleiben könne. Aber dass sie der Kleinen einfach so absagen, finde ich total schlimm. Sie muss sich doch jetzt vorkommen, als würde ihre Mutter nichts mehr mit ihr zu tun haben wollen. Und den 15jährigen allein und ohne, dass jemand mal nach ihm sieht, zu Hause zurückzulassen, ist auch nicht gerade toll. Dann schiebt sie auch noch ihren Freund vor, damit der es ihrem Noch-Ehemann sagt! Ich verstehe diese Frau einfach nicht! Wie kann man sich so verhalten?

    Heinz hat seiner Tochter am Abend noch vorgeschlagen, mal bei ihrer Mutter anzurufen, um zu fragen, was da los ist. Aber sie wollte nicht. Heinz hat dann am Samstagnachmittag dort angerufen und kurz mit seinem Sohn gesprochen. Er hat ihn gefragt, ob er nicht zu uns kommen wolle. Aber er hat abgelehnt und meinte, er käme ganz gut allein zurecht. Sonntag hat Heinz dann noch einmal angerufen, um frohe Ostern zu wünschen und natürlich auch um zu hören, ob alles in Ordnung wäre. Aber das war es wohl.

    So haben wir Ostern also zu dritt gefeiert. Naja, genau genommen, zu etwas mehr als zu dreien. Allmählich fange ich ja doch an, mich langsam an den Gedanken zu gewöhnen, dass ich schwanger bin. Es ist so eine irre Vorstellung, dass da ein richtiger kleiner Mensch in mir heranwächst. Ich habe mir erstmal ein Buch darüber gekauft. Ich weiß ja gar nicht, wie so eine Schwangerschaft abläuft, auf was ich achten muss, was ich essen darf und was nicht, was ich gegen diese elende allabendliche Übelkeit tun kann und und und. (Allein, wenn ich daran denke, dass ich mir gleich die Zähne putzen muss, wird mir schon wieder schlecht.) Ich weiß zwar immer noch nicht, wie wir das schaffen sollen. Aber irgendwie wird es schon gehen.