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    Sonntag,
    31. Oktober 2004

    Widerspruch gegen die Scheidung und dazu neue Forderungen
    - Jetzt reicht's!

    Es ist mittlerweile zweieinhalb Monate her, dass ich die Scheidung eingereicht habe. Vor zwei Wochen habe ich über meinen Anwalt erfahren, dass meine Frau dem Antrag widersprochen hat. Daraufhin habe ich versucht, mit meiner Noch-Frau darüber zu sprechen.

    Ich sie bereits angerufen, als ich damals den Scheidungsantrag gestellt habe, und ihr gesagt, dass ich das tun würde. Ich wollte mit ihr darüber reden. Vielleicht hätten wir ein paar Dinge klären können, um das Verfahren zu beschleunigen und die Kosten niedrig zu halten. Ich dachte, das liegt ja auch in ihrem Interesse. Aber sie wollte damals nicht mit mir reden und hat auch später Versuche immer wieder abgeblockt.

    Vorletzte Woche hat sie sich dann nun aber doch zu einem Gespräch bereit erklärt, allerdings wieder einmal nur unter der Bedingung, dass es bei ihr stattfindet, dass zwar ihr neuer Partner dabei ist, aber nicht Audrey und auch nicht mein Anwalt. Aber ich hatte ja keine andere Wahl und musste mich darauf einlassen. Wir haben uns also jetzt am Donnerstag getroffen.

    Bei dem Gespräch haben mir N. und sie dann erklärt, dass sie der Scheidung nicht zustimmen würden, wenn nicht vorher einiges geklärt würde, nämlich, dass ich ihr uneingeschränktes, lebenslanges, kostenfreies Nutzungsrecht für das Haus überlassen solle, ohne dass dies nicht auf den Ehegattenunterhalt angerechnet werden solle. Ansonsten würden sie die Scheidung verhindern. Sie könnten das Verfahren praktisch beliebig lange hinauszögern, wenn sie das wollten. Sie müsste nur erklären, dass es noch einen Versöhnungsversuch gegeben hätte, bei dem ich wieder ein paar Tage bei ihr gewohnt hätte. Sie könne sich mit der Herausgabe der Unterlagen für den Versorgungsausgleich Zeit lassen. Und dann wäre ja auch noch unser Sohn, der mit der Trennung ohnehin nicht zurechtkomme und der eine Scheidung überhaupt nicht verkraften würde. Da würde das Gericht die Scheidung mit Sicherheit ablehnen.

    So wie mein Anwalt es mir erklärt hat, hat sie damit leider Recht. Entweder ich mache, was sie will, oder bis zur Scheidung dauert es noch über zwei Jahre. Ich hätte ja auch mit mir reden lassen, was den Unterhalt anbelangt. Aber diese Forderungen gehen zu weit. Ich soll noch für weitere Jahrzehnte die Raten für das Haus bezahlen, ohne auch nur das Geringste davon zu haben. Dabei weiß ich selbst kaum, über die Runden zu kommen.

    Und dann droht meine Frau auch noch damit, unseren Sohn dort reinzuziehen. Ich verstehe nicht, wie sie so etwas tun kann. Ich dachte auch, unser Verhältnis hätte sich in den letzten Monaten beruhigt. Ich hatte ja versucht, irgendeine Umgangsregelung mit meinem Sohn zu finden, hatte es dann aber doch aufgegeben, nachdem er sich weigerte und meine Frau mich aufgefordert hat, ihm lieber etwas Ruhe zu lassen. Jede Hilfe für ihn von außen hat sie abgelehnt, obwohl sie nicht wusste, wie sie ihm helfen sollte. Ich hätte einschreiten sollen, aber ich habe mich ihr zuliebe zurückgehalten - und wozu? Dazu, dass sie jetzt die psychischen Probleme unseres Sohnes einsetzen will, um aus mir Geld herauszupressen.

    Aber ich lasse das nicht mit mir machen! Als Erstes habe ich ihr den Unterhalt gekürzt. Ich habe ihr jeden Monat freiwillig über 240 Euro mehr gezahlt, als ihr von Rechts wegen zugestanden hätte. Das mache ich ab sofort nicht mehr. Und ich werde dafür sorgen, dass mit dem Jungen etwas geschieht. Es wird Zeit, dass sich das Jugendamt mit seiner Situation befasst. Meine Frau unternimmt ja nichts dagegen, dass er trinkt und die Schule schwänzt. Sie denkt stattdessen nur daran, wie sie das auch noch für ihre Zwecke ausnutzen kann. Dass unser Junge vielleicht besser mit der ganzen Trennungssituation klarkäme, wenn sich das Verhältnis zu mir normalisieren würde, daran denkt sie gar nicht, im Gegenteil, das versucht sie sogar zu verhindern.

    Ich bin immer noch ziemlich aufgeregt, und auch an Audrey gehen diese Dinge nicht spurlos vorüber, dabei hat sie im Moment sowieso schon schwer genug zu tragen - im wahrsten Sinne des Wortes. Meine Tochter weiß noch nichts von den neuerlichen Streitereien mit ihrer Mutter. Ich weiß auch nicht, wie ich ihr das erklären soll. Ich will sie da einfach nur so weit wie möglich raushalten.