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    Montag,
    8. November 2004

    Fehlalarm

    Allmählich wird es bei mir ernst. Ich kann es ja auch kaum noch abwarten. Ich wäre ja froh, wenn ich die Geburt hinter mir hätte, alles wäre überstanden, ich hätte diesen Zustand endlich hinter mir, hätte wieder Normalumfang, könnte mich wieder bewegen, ... und ich könnte unser Baby im Arm halten.

    Und gestern ging es los. Dachte ich jedenfalls. Ich habe ja auch schon seit einigen Tagen immer mal wieder Senkwehen. Gestern wollten Heinz und ich dann noch einmal so richtig schön Essen gehen. Wer weiß, wann wir mal wieder dazu kommen!

    Aber dann bekam ich wieder einmal diese Wehen. Immer wieder musste ich beim Essen aussetzen, weil sich plötzlich mein Bauch verkrampfte, ganz hart wurde und wehtat. Die erste Wehe konnte ich ja noch verbergen. Aber bei der zweiten bekam Heinz dann doch mit, was los war. Und dann achtete er auf die Zeit. Abstände von 8 Minuten. Bei der sechsten Wehe waren es nur noch 6 Minuten. Da sind wir dann doch vorsichtshalber losgefahren. Heinz hat schnell noch meine Krankenhaustasche aus der Wohnung geholt. Und dann ging es ab zum Krankenhaus.

    Auf der Fahrt nahm aber die Intensität der Wehen schon wieder ab. Dafür wurden die Abstände kürzer. Bis wir im Krankenhaus ankamen, waren die Wehen aber schon nur noch sehr schwach. Trotzdem sind wir natürlich zur Entbindungsstation gegangen. Ich wurde da gleich an den Wehenschreiber angeschlossen, und es war alles in Ordnung. Dann mussten wir noch eine Stunde warten, bis sich eine Ärztin um mich kümmern konnte. Die konnte dann erst einmal Entwarnung geben. Der Muttermund ist noch fast komplett geschlossen. Es kann in den nächsten Tagen losgehen, kann aber auch noch drei Wochen dauern.

    Als wir nach Hause kamen, war es schon halb 12. Aber Heinz' Tochter war natürlich noch auf. Sie hatte ganz aufgeregt gewartet, irgendetwas von uns zu hören. Sie freut sich ja sehr auf ihr neues Geschwisterchen. Sie war richtig enttäuscht, als sie sah, dass ich wieder mit nach Hause gekommen war. Manchmal denke ich, sie wartet noch ungeduldiger als ich auf die Geburt.