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    Donnerstag,
    18. November 2004

    Termin beim Jugendamt: Vaterschaftsanerkennung

    Heute vormittag hatten Heinz und ich den Termin beim hiesigen Jugendamt - wir wollten doch die Vaterschaftsanerkennung noch vor der Geburt unseres Babys machen (und in sechs Tagen ist ja schon Termin!). So geht es ja dann auch ohne Umstände und Probleme, dass unser Baby Heinz´ Nachnamen bekommt - dann entfällt zumindest die Namensänderung, wenn Heinz und ich endlich heiraten können und ich auch seinen Namen annehme. Und dass wir heiraten wollen, sobald es geht, darüber sind wir uns ja einig!

    Die Vaterschaftsanerkennung hat auch gar nicht lange gedauert, vielleicht eine gute viertel Stunde. Und schrecklich viele Papiere brauchten wir auch nicht - nur unsere Personalausweise und meinen Mutterpass.

    Außerdem haben wir das gemeinsame Sorgerecht vereinbart - war mir auch sehr wichtig. Der Bearbeiter dort hat mich dann im Rahmen des "Beratungsgesprächs" zwar sehr ausgiebig darauf hingewiesen, dass ich das ja eigentlich gar nicht tun müsste, dass es mir ja nur Nachteile bringen würde etc. (Vorteile vom gemeinsamen Sorgerecht hat er eigentlich gar nicht aufgezählt). Der Mann vom JA hat mir davon abgeraten - immer bräuchte ich seine Zustimmung, bei Kindergarten, Schule usw., ich könnte nicht einmal ein Konto eröffnen für das Kind, und im Falle einer Trennung hätte ich erst recht nur Schwierigkeiten wegen dem gemeinsamen Sorgerecht, dann könnte er mich in jeder Hinsicht kontrollieren, ich könnte nicht einmal umziehen ohne seine Zustimmung etc. Ich solle doch daran denken, dass im Falle einer Trennung viele nicht mehr miteinander reden könnten, dass würde ich doch auch an Heinz und seiner Ex-Frau sehen, da gäbe es doch auch massive Probleme und nur Scherereien. Ob ich das Ganze auch so miterleben wollte wie seine Ex?!? (Dabei ist seine Ex doch eigentlich an diesen Scherereien schuld, wenn sie immer abblockt und ihren Frust über die Kinder abreagiert und sie sich an ihm "rächen" will, nur weil er die unglückliche Ehe zuerst beendet hat und nicht sie!)

    Ich fand diese "Beratung" durch den Mann vom Jugendamt schon ziemlich daneben, zumindest doch sehr einseitig. Aber wir haben uns jedoch nicht abschrecken lassen, denn ich bin davon überzeugt, dass es für unser Kind so richtig ist. Und außerdem braucht doch jedes Kind Vater UND Mutter!

    Ich bin sicher, die Vaterschaftsanerkennung und das gemeinsame Sorgerecht war für uns und unser Kind die richtige Entscheidung!