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    Sonntag,
    28. November 2004

    Noch-Frau und Sohn: Neue Entwicklungen

    Seit einer Woche habe ich Urlaub, um bei Audrey zu sein, wenn es los geht. Aber noch tut sich nichts. Also habe ich die vergangene Woche genutzt, um herauszufinden, wie sich meine Noch-Frau heimlich Geld hinzuverdient. Ich kam mir zwar ziemlich blöd dabei vor, jeden Nachmittag stundenlang in der Nähe vom Haus zu parken und das Haus zu beobachten. Außerdem war es ziemlich kalt. Aber ich musste ja nicht ständig im Auto sitzen, sondern konnte auch dort spazieren gehen, zwischendurch auch mal herumfahren und auch mal einkaufen gehen. Nur im Auto zu sitzen und das Haus zu beobachten, wäre wohl auch etwas auffällig gewesen, zumal mich ja die Nachbarn kennen. Da hatte die Kälte wenigstens etwas für sich: die Scheiben waren schnell beschlagen.

    Jedenfalls war ich erfolgreich. Meine Frau gibt offensichtlich Musikunterricht. Am Montag hatte sie zweimal je ein Kind für eine Stunde da, am Dienstag sogar dreimal und am Donnerstag einmal zwei Kinder und einmal sogar vier Kinder für anderthalb Stunden. Mittwoch und Freitag habe ich umsonst vor dem Haus gewartet. Am Samstag war ich nicht dort. Zwei der Kinder, die am Donnerstag dawaren, kannte ich, Kinder aus der Nachbarschaft. Ich habe sie auf der Straße angesprochen und einfach mal gefragt, wo sie denn herkämen. Sie seien bei meiner Frau in der Flötengruppe.

    Sagen wir mal, sie nimmt 15 Euro pro Stunde Einzelunterricht, bei mehreren Kindern vielleicht 10 pro Kind. Dann käme sie auf 155 Euro pro Woche, also gut 620 Euro im Monat.

    Außerdem war ich am Dienstagvormittag bei der Familienberatungsstelle der Caritas, bei der gleichen Dame, die damals schon versucht hatte, einen Kontakt zu meinem Sohn herzustellen. Sie hatte seinerzeit auch mit meiner Frau und mit meinem Sohn geredet. Aber sie war bei beiden auf so viel Ablehnung gestoßen, dass sie mir geraten hatte, erst einmal etwas Ruhe einkehren zu lassen und das Verhältnis zu meiner Frau zu normalisieren. Solange unser Verhältnis so stark belastet wäre, würde auch mein Sohn kaum eine normale Beziehung zu mir aufbauen können. Diesmal aber sah sie es anders und riet mir, auf jeden Fall das Jugendamt einzuschalten und mit deren Hilfe eine Umgangsregelung zu finden.

    Am Donnerstag war ich zusammen mit der Familienberaterin beim Jugendamt und habe dem zuständigen Sachbearbeiter erklärt, dass ich gerne irgendeine Umgangsregelung mit meinem Sohn finden würde. Ich habe bewusst darauf geachtet, meine Noch-Frau nicht schlechtzumachen, und ich habe auch nichts von Unterhalt oder ihrer Nebentätigkeit erzählt. Das Gespräch verlief wesentlich freundlicher als alle, die ich bisher mit dem Jugendamt hatte. Die Tatsache, dass ich mit der Familienberaterin ankam, machte offensichtlich einen guten Eindruck. Am Ende hat der Sachbearbeiter versprochen, sich um unseren Fall zu kümmern und erst einmal mit meiner Frau Kontakt aufzunehmen. Er meinte allerdings, dass es schwierig wäre, wenn mein Sohn den Umgang komplett ablehne. Aber er meinte auch, dass er vielleicht wenigstens ein paar gemeinsame Treffen in die Wege leiten könne, und dann müsse man mal sehen ...