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    Dienstag,
    22. November 2005

    Uns geht's gut!

    Ich weiß, wir haben schon schändlich nichts mehr in unserem Tagebuch geschrieben – bald ein halbes Jahr schon nicht mehr! Aber im Moment läuft es bei uns wieder recht gut und wir können einigermaßen positiv in die Zukunft schauen, da wollte ich doch wieder von uns berichten...

    Zum einen haben wir eine neue Wohnung in Aussicht, zum 01. Februar werden wir umziehen! Die Wohnung gehört einem ehemaligen Studienfreund meines Vaters, der hier in der Gegend einige Mehrfamilienhäuser besitzt, und in einem dieser Häuser wird nun eine 4,5-Zimmer-Wohnung frei, die er uns zu einem wirklichen „Freundschaftspreis“ überlassen wird. Wir zahlen dann quasi "warm" 500 EUR pro Monat, aber die Wohnung ist auch 110 qm groß, hat im Grunde 5 Zimmer, auch wenn eines davon nur eine bessere Abstellkammer ist (das wird dann mein Arbeitszimmer, freu!), und Heinz' Tochter und Lukas bekommen dann jeweils ein eigenes Kinderzimmer – ein richtiger Luxus! Gut, die Wohngegend ist vielleicht nicht allererste Wahl, aber auch nicht irgendwie "bedenklich", und einigermaßen verkehrsgünstig gelegen, und das Haus ist zwar schon etwas älter, aber ganz gut gepflegt. Die meisten Zimmer haben übrigens Laminat, das noch ganz gut erhalten ist, den Teppichboden in dem "Kinderzimmer" der Tochter und in unserem Schlafzimmer hätten wir uns zwar nicht unbedingt ausgesucht, aber so richtig schlimm ist er auch wieder nicht, und die Küche ist sogar einigermaßen groß, so dass (neben der vorhandenen Einbauküche) sogar noch ein Esstisch mit Stühlen gut hinein passt. Wir werden uns also richtig verbessern – ich freu mich schon auf den Umzug!

    Finanziell geht es uns im Moment wenigstens einigermaßen – Heinz zahlt ja seiner Ex-Frau nur noch Unterhalt für seinen Sohn, seit einem Jahr zahlt er ihr ja keinen Trennungsunterhalt mehr, da der ihr zustehende Trennungsunterhalt unter ihrem Mietvorteil liegt und dadurch abgegolten ist. Eine Zeitlang hatte er ihr ja freiwillig noch mehr bezahlt, aber da sie sich in keiner Weise kooperativ gezeigt hatte, sah er dazu irgendwann keinen Grund mehr. Momentan zahlt er ihr also nur Kindesunterhalt für den Jungen, und den halben Teil der Kreditkosten für das Haus (Zins und Tilgung), mit der Unterstützung, die meine Eltern uns freiwillig zahlen, haben wir also derzeit für uns vier rd. 1.400 EUR zur Verfügung, abzüglich Miete, Versicherungen, etc., üppig ist das natürlich nicht, und man muss an allen Ecken und Enden knapsen und sparen (ich würde so gerne mal wieder richtig shoppen gehen und mir ein paar neue Stücke zum Anziehen kaufen, oder für Lukas mal etwas anderes als immer nur Kinderflohmarkt – seufz!), aber es ist zu schaffen.

    Lukas, den Haushalt und meine Diplomarbeit unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer ganz leicht. Aber Heinz und auch seine Tochter unterstützen mich da sehr lieb! Mit der Diplomarbeit habe ich eigentlich noch bis Mitte Januar Zeit. Aber ich bin schon ganz gut vorangekommen, und ich hoffe, dass ich doch noch vor Weihnachten damit fertig werde. Das wird zwar anstrengend, aber dann hätte ich ein richtig ruhiges und schönes Weihnachtsfest!!! Drückt mir die Daumen, dass das alles so klappt!

    Was Heinz' Scheidung betrifft, so zieht sich das Verfahren leider weiterhin hin. Er hat den Scheidungsantrag ja schon im August 2004 gestellt, seine (hoffentlich bald!) Ex-Frau hat dem Antrag jedoch widersprochen. Das Trennungsjahr war bereits im Mai 2004 abgelaufen (Trennung war Ende Mai 2003), und eigentlich war ja vereinbart, dass sie der Scheidung zustimmt (dafür hatte er ihr ja monatelang mehr Unterhalt gezahlt, als ihr eigentlich zustand!), aber als der Antrag dann gestellt war, wollte sie davon nichts mehr wissen, weil sie ja nichts davon hätte, und warum sollte sie in eine Scheidung einwilligen, nur damit er "sein Flittchen" (sprich: mich!) heiraten könne. Jetzt hängt das Verfahren erstmal erfolgreich in der Luft, Heinz hat alle erforderlichen Unterlagen zum Versorgungsausgleich (mein Gott, wie können das nur so viele sein!) eingereicht, aber seine werte Gattin mauert natürlich, es ist zwar offensichtlich, dass sie als freiberufliche Musiklehrerin tätig ist und Privatstunden gibt, aber ihr Verdienst..?!? Na, immerhin hat sie sich nicht irgendwie gemeldet, nachdem Heinz – wie angekündigt – ihr den zusätzlichen Unterhalt für sie nicht mehr überwiesen hat, und ihre anteiligen Zahlungen für das Haus leistet sie ja auch weiterhin... Aber ihre Forderungen, damit sie direkt der Scheidung zustimmt, sind einfach unannehmbar, sie fordert ja uneingeschränktes, lebenslanges, kostenfreies Nutzungsrecht für das Haus, ohne das ihr das auf den Ehegattenunterhalt angerechnet würde – das kann Heinz sich nicht leisten, da warten wir lieber brav die drei Trennungsjahre ab (sind ja auch nächstes Frühjahr schon abgelaufen! *freu*), und dann muss sie mehr bringen als Begründung, warum die Ärmste so ein Härtefall sein soll und nicht geschieden werden dürfte..! Im Zweifelsfall kommt sie dann wieder an, dass der Sohn ja solche Probleme mit der Trennung der Eltern hätte... Dazu können wir allerdings, ehrlich gesagt, nicht viel sagen, Heinz hat derzeit keinen Kontakt zu seinem Sohn, da dieser ja keinen Kontakt wünscht. Heinz schickt zwar regelmäßig irgendwelche Postkarten, auch mal einen kurzen Brief, aber es kommt nie eine Reaktion. Auch die Tochter hat es aufgegeben, mit ihrem Bruder auf dem Schulhof o.ä. zu reden, sie erklärt, es ginge ihr dermaßen auf die Nerven, wie er sich derzeit anstelle, da habe sie einfach keine Lust mehr darauf. Nicht wirklich toll, insgesamt gesehen - aber verstehen kann ich sie schon!

    Ach ja - am 4. Dezember (also Sonntag in einer Woche) hat unser kleiner Lukas ja schon seinen ersten Geburtstag – ich freu mich richtig darauf! Wir feiern zwar nicht groß, aber zumindest im Familienkreis, und meine Eltern wollen auch kommen. Irgendwie kann ich es gar nicht wirklich begreifen, dass es jetzt schon ein Jahr her ist, seit wir unseren kleinen Kerl bekommen haben – dabei ist er doch aus unserem Leben gar nicht mehr wegzudenken, und wir können uns gar nicht mehr vorstellen, wie es früher ohne ihn war! Trotz allem – manchmal bin ich einfach nur richtig glücklich, wie alles mit Heinz und mir so gekommen ist!