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    Mittwoch,
    29. März 2006

    Umzug, Jobsuche und andere Entwicklungen

    Es ist mal wieder Zeit für ein Update hier im Tagebuch. Es hat sich in den letzten Monaten doch so einiges bei uns getan.

    Wir sind zum 01. Februar (mal wieder) umgezogen, in eine richtig schöne große (!) Wohnung, 110 qm, 5 Zimmer, ein eigenes Zimmer für Heinz’ Tochter, ein eigenes Zimmer für Lukas, sogar ein (zugegebenermaßen winzigkleines) Arbeitszimmer für mich ... hach, was geht’s uns gut!!! Für den ganzen "Luxus" zahlen wir ja nur 500 EUR "warm" pro Monat, da die Wohnung einem Studienfreund meines Vaters gehört und er sie uns zu einem echten "Freundschaftspreis" überlassen hat – sonst könnten wir sie uns auch gar nicht leisten, seufz. Aber so – passt es schon!

    Ansonsten bin ich ja mittlerweile erfolgreich (freu!) mit meinem Studium fertig und darf mich jetzt "Dipl.-Päd." schimpfen, aber so richtig rosig sieht es – erwartungsgemäß - mit der Aussicht auf eine gescheite, interessante und dann auch noch anständig bezahlte Arbeitsstelle nicht aus! Wenn ich die Zeitungen hier durchgehe (meist online), finde ich unter dem Suchbegriff "Pädagoge" eigentlich immer nur Leute, die eine Nachmittagsbetreuung mit Hausaufgaben-Aufsicht und Nachhilfestunden für ihr pubertierendes Kind suchen (klar, genau dafür habe ich studiert, seufz!), oder das "gutverdienende Arztehepaar" mit den "sehr wohlerzogenen" Kindern zwischen 4 und 12, die zur Kinderbetreuung einen Diplompädagogen suchen (klar, was anderes tut’s ja nicht für die wohlerzogenen Kinderlein!), natürlich wird in der Anzeige noch ausdrücklich erwähnt, dass noch eine Haushälterin und (am besten) eine Haushaltshilfe vorhanden ist... (meine Güte, gibt es echt solche Leute? Schwimmen die im Geld?? Haushaltshilfe, Putzfrau, Haushälterin, Pädagogen für den Nachwuchs, Gärtner, Chauffeur, fällt mir noch etwas ein, was man eventuell vielleicht noch brauchen könnte? Sorry, Ironie off!). Oder ich finde schon die eine oder andere Stelle, die ein sehr interessantes Aufgabengebiet verspricht – aber dann wird natürlich absolut jedes Mal ein Dipl.-Päd. mit "umfangreicher Praxiserfahrung", "jahrelanger Berufserfahrung" etc. gesucht... und wenn ich ganz viel Glück habe, dann soll’s am besten (aus Paritätsgründen) ein Mann sein. Ich bin also weiterhin am Suchen! (Äh, hier weiß niemand zufällig eine Stelle für eine frisch absolvierte Diplompädagogin? Seufz!)

    Jetzt hat mich die Tage eine Mutter vom Elternverein angesprochen, von der Schule, die Heinz’ Tochter besucht – sie hätte gehört, ich hätte doch "so was in der Richtung" studiert und wäre jetzt fertig und arbeitslos (womit sie Recht hat), und sie suchten vom Förderverein aus eine Hausaufgabenbetreuung für die Kinder, die in der Schule in der Betreuung sind – ich müsste dann (auf 400-Euro-Basis) jeden Tag (Mo – Fr) von 12 h bis 15 h in der Schule den Kindern (Klassenstufe 5 – 7) dort mit ihren Hausaufgaben helfen, ihnen ab und zu ein bisschen unter die Arme greifen etc. Na ja, ist nicht ganz das, was ich eigentlich suche, aber auf jeden Fall doch besser, als nur zu Hause zu hocken! Immerhin dürfte ich Lukas mitbringen ("so sehr stört er doch nicht, oder?") und hätte kein Problem mit einer Betreuung für ihn, und Heinz’ Tochter ist ja schon groß, da kann ich ihr dann vormittags das Essen zurechtstellen, eine Mikrowelle kann sie bedienen. Ist zwar nicht ganz optimal, aber ich denke, dass können wir ihr zumuten. Kurz nach 3 h bin ich ja dann auch immer wieder zu Hause, und teilweise hat sie ja auch relativ spät Schulschluss, das sollte eigentlich klappen.

    Tja, so richtig enthusiastisch bin ich über das Angebot nicht, aber besser, als nur mittellos zu Hause zu hocken, ist es in jedem Fall, und bei 3 Std./Tag habe ich immer noch genug Möglichkeit, weiterhin nach einer Stelle zu suchen, wie ich sie eigentlich gerne hätte ... Als Übergangslösung ist es dann ja okay, denke ich.

    Tja, was gibt es sonst noch so Neues bei uns?

    Was Heinz’ Scheidung betrifft – da tut sich leider immer noch nichts Neues. Die Trennung von Heinz und I. war Ende Mai 2003, das Trennungsjahr wäre ja im Mai 2004 abgelaufen, aber I. war nicht mehr mit der Scheidung einverstanden, mauert, bringt ihre Unterlagen zum Versorgungsausgleich etc. nicht bei. Aber ihre Bedingungen, damit sie "vorzeitig" in eine Scheidung einwilligen würde, sind einfach inakzeptabel, sie fordert immer noch uneingeschränktes, lebenslanges, kostenfreies Nutzungsrecht für das Haus, Heinz soll natürlich weiter die Hypothek bedienen, außerdem erwartet sie natürlich (umfangreich) Ehegattenunterhalt. Das kann Heinz sich einfach nicht leisten! Aber die 3-jährige Trennungszeit läuft jetzt im Mai auch ab, dann geht es – hoffentlich! – weiter, und dann muss I. schon ein bisschen mehr bringen, warum sie nicht geschieden werden sollte. Mal abwarten, was ihr dann vielleicht einfällt ...

    Zu seinem Sohn hat Heinz weiterhin keinen Kontakt, er kommt an den Jungen nicht ran. Andererseits – der Junge wird dieses Jahr 18 Jahre alt, also volljährig, und wenn er nicht will, kann Heinz da gar nichts machen – sich nur immer mal wieder anbieten ...

    Die Tochter wird ja bald auch schon 16, und was ihren Kontakt zu Mutter und Bruder betrifft – eigentlich geht sie jedes 2. WE dort hin, aber ihr Interesse daran lässt auch immer mehr nach, sie hat irgendwie andere Interessen, will lieber etwas mit ihren Freundinnen unternehmen, statt bei ihrer Mutter zu hocken, ihr Bruder igelt sich ein, die Mutter hat meistens ihren Freund da (oder wenn nicht, jammert sie über ihren "Liebeskummer" bei der Tochter, und solche "Frauengespräche" kann die Tochter gar nicht haben!). Außerdem – die "Kleine" hat jetzt seit fünf Wochen ihren ersten Freund! Er ist eigentlich ein ganz netter Kerl, glaube ich, er macht jedenfalls einen vernünftigen, sympathischen Eindruck – er ist ja regelmäßig hier bei uns! Er geht übrigens in dieselbe Klasse wie Heinz’ Tochter, ist allerdings schon im November 16 geworden, und hat schon einen Führerschein (Klasse A 1, also Motorradführerschein), was ihn offenbar erst recht attraktiv macht. Aber bisher haben wir trotzdem den Eindruck, dass er durchaus verantwortungsbewusst mit unserer "Kleinen" umgeht. (Bei uns übernachten darf er übrigens nicht, auch wenn Heinz’ Tochter sich das ja sooo schön vorgestellt hatte, wo sie doch jetzt ihr eigenes Zimmer hat ... Aber Heinz hat da ein Machtwort gesprochen, und im Prinzip hat er sicherlich auch Recht, man muss da wirklich nichts "fördern", auch wenn sie natürlich tagsüber genug "Gelegenheit" hätten, ohne dass wir irgendetwas merken würden.) Irgendwie erschreckend, wie schnell "die Kleine" doch groß geworden ist ...

    So, das war’s im Wesentlichen von uns – mehr ist nicht passiert!