Name:
Passw.:

Menü:

Reifeprüfung
  • Forum
  • Buchtipps
  • Artikel der
    Woche

  • Links
  • Erfahrungs-
    berichte

  • Promi-Paare

    Audrey & Heinz
  • Audrey
  • Heinz
  • Tagebuch
  • Dublin-Reise

    Über diese Seite

    Statistisches

    Gästebuch
    Kontakt

  • Nutzungs-
    bedingungen

  • Impressum

  • Du bist Besucher


    Donnerstag,
    13. Juli 2006

    Schwangerschaft und Übelkeit

    Ich wollte mich langsam doch mal wieder melden, wie es uns und unserem zukünftigen Nachwuchs so geht – mein letzter Bericht hier ist ja schon eine ganze Weile her!

    Mittlerweile bin ich schon in der 19. SSW, und in 10 Tagen habe ich allen Ernstes schon „Bergfest“, also Halbzeit, wenn man mit den üblichen 40 Wochen rechnet. Mit dem Nachwuchs ist soweit alles okay, bei den Vorsorge-Untersuchung ist mein Frauenarzt mit den Werten unseres zweiten Kindes ganz zufrieden, das Baby entwickelt sich völlig zeitgerecht.

    Allerdings ging es mir eine ganze Zeitlang nicht besonders gut, so ab der 10., 11. Woche fing es an, dass mir immer mehr übel war, und es wurde auch nach der 12. Woche nicht besser, sondern nur immer schlimmer. An guten Tagen musste ich vielleicht nur zwei- oder dreimal erbrechen, an schlechten Tagen aber teilweise bis zu 20-mal, ernsthaft, ohne Übertreibung. Ich habe kräftig abgenommen, konnte praktisch nichts bei mir behalten (nur noch Fertig-Kakao, auch nicht optimal, ich weiß, aber der blieb doch wenigstens drinnen!), und dann fingen meine Blutwerte auch noch an, völlig zu spinnen, insbesondere meine Leberwerte waren absolut daneben (mir ging es entsprechend bescheiden – der Nachwuchs wuchs brav weiter, so, wie er sollte). Im Grunde konnte mir die verschiedenen Ärzte nicht viel sagen, sie haben jede Menge Untersuchungen gemacht, manche haben selbst für mich keinen Sinn gemacht (beispielsweise die Ultraschall-Untersuchung meiner Innereien, als sich die beiden behandelnden Ärzte darüber gestritten haben, ob sie gerade meinen Magen im Bild hätten oder doch etwas anderes...grrrr), und im Grunde konnte mir weder der Frauenarzt noch die verschiedenen Internisten sagen, was überhaupt los war – kein gescheiter Befund. Der Frauenarzt meinte nur, wenn es nicht bald besser würde, müsste ich entweder in der Praxis täglich an eine Infusion gehängt werden oder doch stationär ins Krankenhaus, und krankgeschrieben war ich natürlich auch... etwas schwierig, wenn man noch einen kleinen Kerl von 1,5 Jahren hier rumlaufen hat!

    Zum Glück haben sich meine Leberwerte von Blutuntersuchung zu Blutuntersuchung wieder normalisiert, es konnte mir zwar niemand sagen, woran es gelegen hatte, die letzte Internistin meinte, vielleicht hätte ich einfach eine Leber-Vorschädigung, so dass deswegen relativ leicht bei mir so extreme Werte auftreten würde - aber solange jetzt wenigstens alles wieder im grünen Bereich ist, bin ich einfach nur erleichtert. Irgendwie hatte ich mir ja schon um das winzig kleine Geschöpfchen da in mir drin Sorgen gemacht..!

    So ungefähr seit der 16. Woche wird es jetzt auch, zum Glück!, mit dem Erbrechen deutlich besser, jetzt muss ich mich an guten Tagen nur noch ein- oder zweimal übergeben, und an schlechten vielleicht noch vier- oder fünfmal, aber alles kein Vergleich mehr! So langsam kann ich wieder ein bisschen krabbeln, ich hoffe, von jetzt an wird die Schwangerschaft weniger aufregend und wir können langsam richtig anfangen, uns auf das kleine Wunder da in mir drin zu freuen... Wir sind ja schon sehr gespannt, was Lukas wohl zu seinem kleinen Geschwisterchen sagen wird – noch kann man ihn ja im Grunde gar nicht darauf vorbereiten, er kann sich ja nicht vorstellen, dass in mir einfach noch jemand heranwächst, und Babys kennt er eigentlich auch nicht... ich glaube, demnächst werde ich mal vormittags mit ihm „Mein Baby“ oder so anschauen, damit er wenigstens ein bisschen eine Vorstellung entwickeln kann, was es so für kleine Menschen gibt!